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Vom Samen zum Segelflugzeug
 

Die Pläne wurden fertig und der Besuch bei einer kleinen Segelflugzeugbaufirma ein voller Erfolg. Es wurde beschlossen, dieses Segelflugzeug zu bauen.

Die technischen Vorbereitungen zum Bau ergaben, daß nur hochwertiges Material eingesetzt werden durfte, um die Planvorgaben zu erfüllen. Ein Gespräch mit dem Holzhändler wurde fällig. Dieser ließ seine alten Verbindungen spielen und nahm Kontakt zu seinem polnischen Freund auf, der ihm schon oft geholfen hatte, wenn es um polnische Kiefer für den Segelflugzeugbau ging.

Der Freund setzte sich ins Auto und klapperte verschiedene einschlägige Sägewerke ab.

Überall trug er seine Forderungen hinsichtlich der Eigenschaften vor und endlich fand er den Stamm, den wir schon länger kennen. Mit seinem ‘Holzauge’ erkannte er die Einmaligkeit des Kiefernstammes und war auch bereit erheblich mehr dafür zu bezahlen.

Noch wußte das Holz nicht, was mit ihm geschehen würde, als es auf einem LKW verladen wurde, der ihn mit anderen Stämmen Richtung Westen fuhr. In Poppenhausen,  einem kleinen Rhönort nahe der Wasserkuppe war Endstation. Als Brett für Brett des besagten Stammes abgeladen wurden, strichen die alten Holzflugzeugbauer andächtig  und ehrfurchtsvoll über das Holz. So etwas Schönes hatten sie lange nicht mehr gesehen.

Nacheinander entstehen jetzt die einzelnen Bauteile in klassischer Holzbauweise. Im Einzelnen wird der Herstellungsprozess eines Holz-Segelflugzeuges beschrieben. Die Tragflächen werden bespannt und das ganze Flugzeug lackiert. Der Tag des ersten Fluges naht. Weil man noch nicht weiß, wie es fliegen wird und andere Startmöglichkeiten nicht bestehen, wird beschlossen, das Flugzeug mit dem Gummiseil wie früher zu starten. Dazu zieht man auf die Wasserkuppe. Der erste Start gerät gleich zu einem längeren Hangsegelflug. Der Pilot schwärmt anschließend von den Flugeigenschaften  dieser Neukonstruktion.

Als sich das Segelflugzeug in die Luft erhebt, wird der Geist der Kiefer wieder wach und erlebt den Flug als Erfüllung all seiner Träume. Endlich kann das Holz im Flugzeug es den Vögeln gleichtun.

Im weiteren Verlauf wird beschlossen, dieses Flugzeug bei der nächsten Deutschen Segelflugmeisterschaft einzusetzen. Dazu wird ein passender und fähiger Pilot gesucht und  gefunden. Dieser merkt sehr schnell, daß das Segelflugzeug, welches er fliegen darf, ein großer Wurf geworden ist. Er erspürt das besondere darin. Er fühlt sich mit dem Flugzeug verwachsen. Noch nie hat er ein Flugzeug geflogen, welches so leicht zu fliegen war und so schnell reagierte.

Das Thermikfliegen überland wird vorgestellt und mit mehreren Flügen beschrieben.

Die Meisterschaft endet mit einem Sieg. Größere Leistungen im Streckensegelflug folgen. An der nächsten Weltmeisterschaft wird teilgenommen und auch hier liegt unser Segelflugzeug ganz vorn. Viele Flugzeuge des Typs werden davon gebaut.

In der Folgezeit wird es etwas ruhiger um das Segelflugzeug. Es ist an einen Segelflugverein in Norddeutschlang verkauft worden. Dort dürfen aber nur die Leistungsflieger damit fliegen. Es kommt auch zu einem Landeunfall, Ringelpiez mit abgebrochener Rumpfröhre. Die Reparatur geschieht im Verein. Das Flugzeug wird verkauft nach Bayern und fliegt ab da in den Bergen. Beschreibung des Alpensegelfluges. Kunststoffsegelflugzeuge werden langsam aber sicher mehr und mehr. Das Segelflugzeug, welches früher nur den ganz großen Piloten vorbehalten war, wird immer mehr zum ersten Übungsflugzeug von Flugschülern, nachdem sie ihren ersten Alleinflug hinter sich gebracht haben. Aber auch mit den ungeübteren Fliegern geht unser Segelflugzeug sanft um, da es keine fliegerischen Unarten besitzt.



 

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Wettbewerbe 2012
Am 15.01.2012 ist es wieder so weit, dass man sich für Qualimeisterschaften zentral anmelden muss. Wer ein Vereinsflugzeug ausleihen möchte, muss seinen Wunsch bitte der Gruppenleitung spätestens bis zum 10.01.2012 per Email mitteilen. Folgende Wettbewerbe stehen nächstes Jahr zur Auswahl:
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Micha hat mich auf einen sehr interessanten Flug im OLC aufmerksam gemacht. Seht hier!
 
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