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4. Runde (16./17. Mai)
Herausragender Rundensieg mit 340,23 km/h für die Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig.
Mit einem sensationellen Schnitt von 340,23 km/h ging der Sieg in der 4. Runde an unsere Segelfluggruppe.
Nur die Königsdorfer aus Bayern waren in der 1. Segelflug-Bundesliga aufgrund ihrer Hangfliegerei schneller. Der gerade in die 1. Liga aufgestiegene LSV Gifhorn erflog mit 280,95 km/h an diesem Wochenende den vierten Rang in der Rundenwertung.
Wie entfesselt ritten unsere Junioren Heiko und Nico mit unglaublichen 121,09 km/h und 120,99 km/h auf ihren betagten Maschinen vom Typ Hornet und LS 1 das zweieinhalbstündige Zeitfenster in einem tranceartigen Zustand ab. Hinzu kommen noch von beiden jeweils 580 geflogene Streckenkilometer an diesem legendären Samstag, der ein sehr interessantes Wetter mit allen nur erdenklichen Nuancierungen bot. Damit legten Heiko und Nico die mit Abstand weiteste Strecke in der OLC-Wertung in Niedersachsen und auch in Deutschland zurück!!!
Komplettiert wurde dieser Erfolg durch unseren 2. Gruppenleiter Knud, der „seinen“ Duo-Discus mit 98,15 km/h über den Parcours steuerte.
Dieser Samstag begann endlich einmal verheißungsvoll und so nahmen Heiko, Nico, Knud, Ulli, Luigi und Rolf für unsere Gruppe das Rennen auf. Die Thermik setzte schon sehr früh ein und gegen 10.30 Uhr Lokalzeit blieb die ASK 13 gleich bei ihrem ersten Start „hängen“. Nach einem intensiven Erfahrungsaustausch bezogen auf die Aufgabengröße und Streckenführung entschieden wir uns, um Hannover zu fliegen. Doch im Bereich der Raststätte Allertal war erkennbar, dass es aufgrund großflächiger Abschirmungen nicht weiter nach Westen gehen konnte.
Nach dem Abbruch unserer Aufgaben galt die volle Konzentration jetzt nur noch der Jagd nach Bundesligapunkten und so trug ab sofort der Rückenwind unsere Maschinen in Richtung Osten.
Dieser erfolgreiche Flugtag fand seinen Ausklang mit den nicht für die Bundesligawertung relevanten Außenlandungen von Nico, Heiko (Ehra-Lessin) und Rolf (nordöstlich Grasleben), die von den drei anderen Piloten zurückgeholt wurden.
Ein besonderer Dank gilt Michael Schoof, der trotz eines schweren gesundheitlichen Handicaps außerplanmäßig als Startleiter fungierte und uns allen somit den Start ermöglichte.
Im Gegensatz zu den ersten drei Runden war diesmal der Sonntag aufgrund nicht vorhandener Thermik für Bundesligaflüge ungeeignet.
In der Gesamtwertung konnte der Aero-Club durch das gute Abschneiden im Rahmen der vierten Runde auf Platz sechs in der 30 Vereine umfassenden 2. Segelflug-Bundesliga aufrücken.
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