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9.Runde (20./21. Juni)
Eine ähnlich kuriose Runde wie vor zwei Wochen bringt immerhin 6 Punkte und Rundenplatz 15 mit erneut nur einem einzigen Flug.
Die Segelflugwetterprognosen für das zurückliegende Bundesligawochenende waren wie in letzter Zeit sehr bescheiden für alle an diesem Bewerb teilnehmenden 30 Vereine. So konnten am Samstag nur von der LSG Fallerleben, dem LSV Bückeburg-Weinberg und dem Aero-Club Braunschweig Streckenflüge zwischen den immer wieder auftretenden Schauern erfolgreich durchgeführt werden.
Der Sonntag fiel erneut bis auf Flüge der Bückeburger im wahrsten Sinne des Wortes wieder ins Wasser und bot somit für die anderen Segelflugvereine keinerlei Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung. Der LSV Gifhorn produzierte in der 1. Segelflug-Bundesliga ebenfalls eine Nullrunde.
Was jedoch am Samstag möglich gewesen wäre, wurde einmal mehr eindrucksvoll von der LSG Fallersleben unter Beweis gestellt, die mit 252,81 km/h diese Runde für sich entscheiden konnte und mit 123 Punkten die Gesamtwertung anführt.
Auf den Aufstiegsplätzen liegen zudem noch die Schneverdinger, Celler und Bückeburger mit den Positionen vier, sechs und sieben.
Als einziger Punktejäger unserer Segelfluggruppe nahm Rolf mit der LS 4 den Kampf gegen den bis zu 25 km/h starken Wind und die vereinzelten Regenschauer auf. Nach 3:15 Stunden Flugzeit und den freien Wendepunkten Meinersen und Gardelegen landete er im Regen nördlich von Hordorf in einem Rübenfeld.
Bei diesem strammen Gegenwind und den Schauern hatte sich im Endanflug der Gleitwinkel tatsächlich um die Hälfte reduziert, so dass in 350 Metern Höhe und einer Entfernung von 7,5 Kilometern zum Braunschweiger Flugplatz die unumgängliche Sicherheitslandung in kooperativer Zusammenarbeit mit Braunschweig-Info eingeleitet werden musste.
Dieser Flug mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 57,22 km/h erbrachte erfreuliche 6 Punkte und den fünfzehnten Rundenplatz, weil erneut 14 Segelflugvereine leider nicht in das Geschehen eingreifen konnten.
Ein Novum in der Geschichte der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig dürfte wohl die Besetzung der Rückholmannschaft gewesen sein, weil hier zwei sehr nette Damen am Werke waren.
Eve und Conni machten sich auf den Weg und wurden während der Bergung der „Else“ noch durch die Freundin unseres „Vasenmeisters“ Martin Hastreiter unterstützt. Simona regelte den Verkehr, weil der Transportanhänger wegen der Überbrückung eines Grabens zwangläufig die halbe Straße blockierte. Martin und seine Partnerin hielten sich zufällig in der Nähe des Landeortes auf und hatten Kenntnis von der Außenlandung, weil zuvor eine telefonische Vernetzung bezüglich eines möglichen Rückholens erfolgt war.
In der Gesamtwertung liegt unsere Segelfluggruppe bei Halbzeit aller Runden mit 85 Punkten nun auf Position acht und befindet sich somit erstmals seit Wochen nicht mehr auf einem Aufstiegsplatz.

Kurz vorm Start mit Rolf Wagner an der Tragfläche
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