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10. Runde (27./28. Juni)
Die erste Nullnummer für unsere Segelfluggruppe trotz des vehementen Einsatzes von einer dynamischen Pilotin und 5 Piloten.
Von den sieben niedersächsischen Segelflugvereinen konnten lediglich die Teams aus Bückeburg und Fallersleben mit Rang 5 und 6 sowie 16 und 15 Punkten im Rahmen der zehnten Bundesligarunde positiv mit Flügen um 150 Kilometern in Erscheinung treten.
Aber wir haben nichts unversucht gelassen. Und nur das zählt wirklich. Am Samstag warteten Philipp und die ASW 28 geduldig bis in den Nachmittag, um dann aber zu sehen, dass sich keine Thermikchance bot.
Am Sonntag wollten wir angreifen, weil die Prognosen von Wetter-Jetzt wirklich vielversprechend waren. Leider hatte der Deutsche Wetterdienst etwas dagegen und am Abend stellte sich heraus, dass der DWD mir seiner ernüchternden Voraussage doch Recht gehabt hatte. Wir konnten maximal 650 Höhenmeter in Braunschweig erfliegen. Aber das ist immer noch besser, als am Boden zu stehen.
Die Wirklichkeit scheint manchmal nicht mit der Realität überein zu stimmen. Das scheint in besonderem Maße für den Segelflug zu gelten.
Doch kommen wir nun zum Sonntagmorgen zurück, an dem eine motivierte „Punktejägercrew“, bestehend aus Lisa, Heiko, Gunter, Nico und Rolf, die Waggumer „Schaubühne“ betrat.
Wir wurden aber auf eine sehr lange Geduldsprobe gestellt, weil der Himmel überhaupt nicht aufreißen wollte.
So waren die ersten Starts mit Perspektiven erst gegen 15 Uhr möglich, aber die Thermik verharrte auch danach noch in schwerer „Duldungsstarre“. Selbst das Erscheinen von Rudolf um 15.22 Uhr führte nicht zu einer wirklichen Verbesserung der thermischen Bedingungen. Zudem musste Rolf zerknirscht registrieren, dass sein am Donnerstag zuvor nach den Camorichtlinien geprüftes Gelat auch nicht besser steigen wollte als vorher. Das Gegenteil war der Fall.
Es herrschte aber wieder eine gute vereinsübergreifende Grundstimmung und so übten wir das Starten und Landen.
Auch der LSV Gifhorn konnte an diesem Wochenende nicht punkten.
Da doch noch einige süddeutsche Vereine in das Geschehen eingreifen konnten, rutschte der Aero-Club in der Gesamtwertung auf Rang elf ab.
So grau wie auf unserem Foto mit dem Discus 2, der ASW 28 und dem Discus sah der Himmel am Sonntag bis gegen 14 Uhr in Braunschweig aus.
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