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11. Runde (4./5.Juli)
Grandioser Rundensieg mit 304,78 km/h für den Aero-Club Braunschweig.
Ein sehr ereignisreiches Wochenende mit einem äußerst positiven Ausgang liegt hinter den Bundesligapiloten unserer Segelfluggruppe. Mit 304,78 km/h flogen Yeti, Hayung und Ronald mit Frank den Rundensieg dieses 11. Bewerbs heraus. Selbst in der 1. Segelflug-Bundesliga waren nur 4 Teams schneller unterwegs.
Der Samstag verlief noch sehr verhalten und Rainer war der einzige Pilot unserer Gruppe, der einen Überlandflugversuch unternahm. Angesichts der positiven Aussichten für den Sonntag gingen wir an diesem Tag voller Energie an die zu erledigenden Aufgabenstellungen heran.

Die Karte zeigt die potentielle Flugdistanz des Tages. (Quelle: www.wetter-jetzt.de)
Aufgrund der guten Segelflugwetterprognosen (siehe Karte) bot sich uneingeschränkt der „Südosten“ an und so legten wir nach kooperativer Absprache die Dreiecke in dieses Areal. Da sich die Thermik trotz ansprechender Optik im Braunschweiger Bereich nicht so recht entwickeln wollte, kam es gleich zu Beginn der geplanten Streckenflüge zu vier Außenlandungen!!!
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Auch auf dem Außenlandeacker sah das Wetter vielversprechend aus...
So betrieben Jörg, Philipp und Michael Öffentlichkeitsarbeit in unserer Region zum Thema Segelflugsport. Sie ackerten mit dem Discus 2, der ASW 28 und der ASW 19 nach einer kurzen Flugzeit östlich von Braunschweig. Der „Kapellmeister“ Anatoll, der mit Dragos eine Überlandflugeinweisung von 9 Stunden absolvierte, schaffte es bis nach Wilsche und zog somit die Option zum Wiederstart.
Nachdem sich Hayung und Rolf mit viel Glück der Außenlandung im Bereich Stüde entziehen konnten und wieder etwas mehr Luft unter die Flächen bekamen, ging die Reise nun nach Osten. Hier flogen bereits Nico, Yeti und Ronald mit seinem Co Frank im guten Wetter. Die thermischen Bedingungen entwickelten sich von Minute zu Minute besser und so wurden nun die „Gelate“ in Richtung Polen getrieben. Dort wendeten Yeti und die Teampartner Ronald und Frank, währen Hayung und Rolf nach Inaugenscheinnahme des Lausitzringes dann bei Spremberg-Welzow den Rückweg nach Westen antraten. Nico hatte zuvor seinen eingegebenen Wendepunkt Schwarzheide umrundet und war nun mit seiner „Else“ nach Laucha unterwegs.
Nach Eingabe der erfolgreichen Flüge wurde unsere Bundesligamannschaft mit Yeti (107,06 km/h), der mit dem Discus unterwegs war, Hayung (99,42 km/h) und der Janusbesatzung Ronald und Frank (98,30 km/h) gebildet. Zu erwähnen ist noch, dass Nico als Einziger die gestellte Aufgabe von 555 Kilometern schaffte und Yeti abends in Schönebeck-Zackmünde seinen Flug zu Ende brachte.
Ein großer Dank ist an dieser Stelle an Wolfgang, der zudem am Samstag Windenfahrer war, in seiner Funktion als Startleiter auszusprechen. Holger war an beiden Tagen „Chef de piste“ und sorgte mit seiner besonnenen Art für einen reibungslosen Fortgang aller teilweise komplexen Ablaufszenarien. Das Briefing unter Federführung des diensthabenden Fluglehrers an der Hütte zu Beginn und am Ende des Flugbetriebs hat sich bereits fest etablieren können.
Im Gesamtklassement nehmen wir nach Gutschrift von 20 Punkten für diesen Rundensieg mit 105 Punkten und Rang sieben wieder einen Aufstiegsplatz ein.

Ein eher seltenes Bild: Gleich drei Flieger werden zur besten Thermikzeit vor dem Vereinsheim gereinigt. Bei schönem Wetter kann ja jeder fliegen...
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