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Erfolgreiches Comeback mit Rang acht für die Segelfluggruppe des Aero-Club nach zwei wetterbedingten Nullnummern im Rahmen der 14. Runde der 2. Segelflug-Bundesliga.
Endlich bahnte sich für Sonntag wieder einmal vernünftiges Streckenflugwetter an und so scharrten unsere Piloten während des allgemeinen Gruppenbriefings schon voller Vorfreude mit den Hufen. Es machte tatsächlich den Anschein, als hätte jemand den Thermikhauptschalter für den norddeutschen Raum wieder in die richtige Richtung umgelegt.
Für unsere Gruppe gingen Klaus mit Co Caruso, Anatoll, Rolf, Gunter sowie Carsten mit Co Frank vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum aus ins Rennen. Zudem waren unsere dynamischen Jungpiloten Michael, Heiko und Nico in Hodenhagen bei den Niedersächsischen Segelflugmeisterschaften der Junioren, die ihren ersten Wertungstag hatten, für den Aero-Club im Einsatz. Doch dort entwickelten sich wesentlich schlechtere Segelflugbedingungen als östlich von Braunschweig. Kornelius vertritt zur Zeit unsere Farben bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften der Offenen Klasse in Mengen in Baden-Württemberg.
Nach Analyse der vorliegenden Segelflugwettervorhersagen und kurzer kooperativer Besprechung untereinander erfolgte die Streckenführung der in Braunschweig gestarteten Piloten wieder direkt nach Osten zur Fläming-Rennstrecke. Hier wurde auch für uns wieder die Grundlage für das erfolgreiche Abschneiden während dieser 14. Runde gelegt.
Am Abend landeten Klaus und Caruso mit dem Duo auf dem Segelfluggelände Aue-Hattorf bei Osterode. Beide hatten das Glück, mit Hilfe eines F-Schlepps wieder nach Waggum zu kommen. Gunter, der mit der ASW 28 in Bronkow war, musste die letzten Kilometer mit Hilfe des Autos zurücklegen. Anatoll und Rolf, die ab Magdeburg im Team flogen und bei Holzdorf sich wieder in Richtung Westen orientierten, konnten gegen 18.40 Uhr den Discus 2 und die LS 4 wieder zu Hause landen. Carsten und Frank schauten sich die Gegend im Bezirk Leipzig an und mussten aber südlich des Harzes den Motor aktivieren.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Akaflieg, die während des gesamten Tages für den Windeneinsatz verantwortlich zeichnete sowie unserem Startleiter Mark Munk.
Die Auswertung aller Flüge unserer Teams ergab einen Schnitt von 279,66 km/h und brachte in der Rundenwertung mit 13 Punkten den achten Rang. An diesem Erfolg waren Anatoll (98,56 km/h), Gunter (92,18 km/h) und Kornelius (89,16 km/h) mit seiner ASW 22 beteiligt.
Von den anderen Vereinen aus Niedersachsen konnte sich lediglich der Aufstiegsaspirant Bückeburg, der zwei Flüge ebenfalls mit dem Startort Mengen einbrachte, vor uns platzieren.
Im Gesamtklassement ergeben die Leistungen der bisherigen 14 Runden für die Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig Platz elf mit jetzt 118 Punkten.

Unser „Chef de Piste“ Holger freut sich über das erfolgreiche Abschneiden unserer Bundesligapiloten.

Segelfliegen scheint manchmal doch anstrengend zu sein. Ein völlig erschöpfter Caruso, der sich beim Waschen des Flugzeugs sogar am Höhenruder des Duos festhalten muss.
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