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Segelflug-Bundesliga 15. Runde |
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15. Runde (1./2. August)
Die Segelfluggruppe des Aero-Club ist mit Platz sechs in der 15. Runde der 2. Segelflug-Bundesliga weiter dabei im Kampf um den Aufstieg in die 1. Segelflug-Bundesliga
„So einen verrückten Segelflugtag mit diesem wunderschönen Überlandflug von siebeneinhalb Stunden habe ich bei dieser nichtssagenden Optik zu Flugbeginn während meiner 50 Jahre Segelflug noch nie in dieser Art erlebt,“ gab Axel nach dem Flug mit Knud im Duo unumwunden und überglücklich von sich.
In der Tat wurde die Geduld unserer Punktejäger an diesem Samstag wieder einmal mehr auf eine harte Probe gestellt, denn trotz einer akzeptablen Segelflugwettervorhersage sah der Himmel doch sehr abgeschirmt und äußerst gediegen aus.
Zum Duo-Team gesellten sich an diesem Samstag noch unser Gruppenleiter Günter, Caruso, Jörg und Rolf, die für ihre Ausdauer am Ende wie so häufig in diesem Leben alle ausreichend belohnt werden sollten.
Ein gutgelaunter Zellenwart Jörg Meyer ordnet akribisch seinen nicht
unerheblichen Kolonialwarenladen unmittelbar nach dem Aufrüsten des
Discus 2.
Nachdem der LSV-Duo und die DG 300 der Fluggruppe DLR oben blieben und uns auch freundlicherweise über die prima Steigwerte informierten, entschieden wir uns auch alle zum Start mit der Option eines freien Fluges.
Zunächst ging es während der ersten zwei Flugstunden in dieser merkwürdigen Grauthermik, die gegen 13.00 Uhr tatsächlich erste Cumulusfragmente im Braunschweiger Raum zum Vorschein brachte, nur ums Überleben. Günter konnte mit der ASW 28 knapp dem Teufel von der Schippe springen und sich im Wolfsburger Bezirk aus niedrigen Dienstgipfelhöhen der drohenden Außenlandung noch einmal erfolgreich entziehen.
Caruso übte indessen mit der ihm eigenen Ausdauer und Hartnäckigkeit das Starten und Landen mit dem Discus CS.
Jörg und Rolf flogen nach einem schwierigen Abstecher in die Gifhorner Region mit dem Discus 2 und der LS 4 wie der Duo in das aufbauende Wetter Richtung Süden und führten anschließend wie auch später noch Günter eine intensive Inaugenscheinnahme des Harzes, der sich am Nachmittag durch gute Steigwerte auszeichnete, durch.
Die interne und sich gegenseitig unterstützende Funkkommunikation klappte bei diesen Flügen vorbildlich und war auch mehr als erforderlich, weil das Wetter im Nordwesten von Braunschweig in den Nachmittagsstunden immer schlechter wurde und somit ein erfolgreiches Heimkommen zu verhindern drohte.
Nachdem unsere Piloten wieder im Gleitwinkelbereich des Segelflugzentrums Braunschweig-Waggum waren, baute das Wetter wieder auf und führte somit zu einer Verlängerung der Flüge im lokalen Bereich.
Nach Beendigung der Eingabe aller Flüge in das Netz waren wir alle wieder einmal mehr sehr gespannt auf das Gesamtergebnis, das uns einen erfreulichen sechsten Platz mit einer Geschwindigkeit von 221,78 km/h bescherte.
22 Segelflugvereine griffen während dieser Runde in das Geschehen ein und lediglich die Burgdorfer, die 2 Flüge vom Wettbewerb aus Roitzschjora mit einbrachten, sowie die Bückeburger Hangflieger konnten sich von den Niedersachsen vor uns platzieren.
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