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Der zweite Flugtag (Donnerstag) begann mit strahlend blauem Himmel und baute im Laufe des Tages zu einem klassisch guten Segelflugwetter mit idealer Cumulusbewölkung auf. 50 Starts steckten uns am Abend in den müden Beinen.
Und da war doch noch der Ludwig Schuch. Mit seinen 88 Jahren hatte er beschlossen, seinen letzten Segelflugstart zu machen. Mit Blumenstrauß, feuchten Augen und großer Fotoarie wurde dieses Ereignis gebührend begangen. Der Tag ging weiter und Ludwig stellte fest, dass noch ein Durchgang fällig war. Da machte er eben seinen „allerletzten Start“, diesmal ohne Brimborium.
In eigener Sache muss ich noch von einer bemerkenswerten Vorstellung an diesem Tag berichten. Die letzten freiwilligen Helfer hatten sich verabschiedet und Nachschub war nicht in Sicht. Mein Start war an der Reihe und ich wendete mich an das verbliebene Altersheim (Entschuldigung) und bat um die Einbringung der letzten Kräfte, um meinen Start erfolgreich zu gewährleisten. Wiel, das Schlitzohr, hatte die Mannschaft aber schon geimpft und auf das Kommando „Ausziehen“ zogen sich alle Gummihunde auch tatsächlich aus. Eine Neuauflage des alten aber für mich jetzt überraschenden Scherzes. Großer Applaus und viel Gelächter von den Zuschauern.
Auf das kleine Zauberwort „Bitte“ zogen sich alle wieder an und mein Start war bestens. Für dieses spontane Ereignis gab ich freiwillig und gern eine Kiste Bier.
Kurz nach dem Abheben, Weltenseglerhang Richtung Westen
Der Abend schloss mit einem gemeinsamen Forellenessen in der Rhöngeiststube.
Der Freitag war dann ohne Fliegen. Allerdings merkten wir zu spät, dass am Nachmittag doch hätte geflogen werden können. Am Abend war gemeinsames Spaghettiessen mit Günthers Spezial-Tomatensoße und handgeriebenem Parmesan angesagt. Und Rotwein! Ja, die Teilnehmer 2009 hatten Stil!
Am Sonnabend auch Knofe. Nachmittags fuhren einige nach Nordheim zu einem sehenswerten Modellflugtag. Kunstflug vom Feinsten, turbinengetriebene Jets, z.B. die Mig 29 und tolle Oldtimer wurden auf dieser vorbildlichen Anlage im Fluge vorgeführt. Abends gesellige Runde mit Erbsensuppe (Jürgen) und schon wieder Rotwein (Harry). Krönung war ein Dia-Vortrag über die Rhön vom Biosphärenreservat. Umfassende (sehr gut vorgetragen) Information und sagenhaft gute Fotos zu allen Jahreszeiten (Winter!!!) brachten uns die Kuppe, die Umgebung sowie die Historie näher.
Noch zieht das Gummiseil, fällt aber gleich ab
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