|
Seite 1 von 2
18.
und vorletzte Runde ( 22./23. August)
Erfolgreiches Abschneiden unserer Segelfluggruppe in
der 18. Runde mit Rang vier aufgrund sensationeller 340,98 km/h und 17
Punkten.
Ein Wochenende mit guter Thermik an beiden Tagen liegt
hinter den sieben niedersächsischen Segelflugvereinen der 2.
Segelflug-Bundesliga.
Am Samstag ging vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum
erneut eine hochmotivierte Überlandflugmannschaft mit Luigi, Yeti, Michael,
Rolf, Knud und Heiko ins Rennen und auf Strecke.
Nach einer kurzen und prägnanten Besprechung unter
Federführung von Luigi wurde ein gutes fünfhunderter Dreieck mit den
Wendepunkten Celle-Arloh, Wittstock-Dosse und Jüterboog in die in die Logger
eingegeben.
Dabei flogen Heiko, Michael, Rolf und Knud nach dem Start
gegen 11.25 Uhr zunächst im engen Verbund zum ersten Wendepunkt Celle-Arloh. Da
sich in der Zentralheide eine phantastische Thermikautobahn gebildet hatte und
diese unbedingt genutzt werden musste, wurde das geplante Dreieck mit dem
zweiten Wendepunkt Wittstock nach kurzer und einstimmiger Beratung verworfen.
Die vier Piloten glitten zunächst bis südwestlich von Salzwedel und machten
dort kehrt in Richtung Westen. Nun wurden die hochbetagten Gelate der
Clubklasse sowie der Duo bis Bad Fallingbostel mit Spitzengeschwindigkeiten bis
zu 200 km/h durch die Heide gejagt. Diesen wunderschönen Wolkenstraßen folgte
unser Quartett anschließend nach Osten bis zum Naturpark Elbetal, der
nordöstlich des Flugplatzes Lüchow-Rehbeck liegt, um von dort nach Vollendung
des zweieinhalbstündigen Zeitfensters wesentlich entspannter in Richtung Heimat
zu fliegen.
Yeti und Luigi, die später gestartet waren, kämpften sich
allein durch die Zentralheide und konzentrierten sich nach Abbruch ihrer
geplanten Aufgabe ebenfalls voll und ganz auf eine mögliche Bundesligawertung.
Nach Eingabe der Flüge gab es eine freudige Überraschung,
weil unser in die Wertung gekommenes Team 340,98 km/h verbuchen konnte.
„Ich freue mich sehr, dass ich das erste Mal in diesem
Jahr in der Bundesligamannschaft bin und das mit dieser
Wahnsinnsgeschwindigkeit“, frohlockte unser völlig erschöpft an seiner wieder
einmal selbstgedrehten Zigarette ziehende Überlandflugnovize Michael, der die
ASW 19 mit sagenhaften 114,37 km/h durch die Heide getrieben hatte.
So sehen Sieger aus. Zwei erfolgreiche Junioren
nach ihrem prima Bundesligaflug. Michael, beim nächsten
Fototermin bitte so wie Heiko lächeln!
Heiko mit seiner Hornet (114,96 km/h) und Rolf
(111,65km/h) , der wie gewohnt mit der LS 4 dabei war, komplettierten das
erfolgreiche Trio. Unser zweiter Gruppenleiter Knud, der die identische Strecke
mit seinem „Privatflugzeug“ absolvierte, fiel aufgrund des ungünstigeren
Indexes aus der Wertung.
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >> |