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Der Reiher
ist ein Nachbau, oder eigentlich eine Nachkonstruktion, denn originale Reiher
haben die Zeit wohl nicht überlebt. Die originale Konstruktion stammt aus dem
Jahr 1937, Hans Jacobs hat damals keine Kompromisse gemacht und
zukunftsweisende Details wie die völlig eingestrakte Haube prägen die
Erscheinung dieses schönen Vogels.
Der „Reiher“, fast versteckt hinter dem „Normalsegelapparat“ und einer „Weihe“
Aber zum
Anfang. Der liegt natürlich bei Lilienthal und seinen Hängegleitern, von denen
hier einige originalgetreue Nachbauten stehen, so auch von seinem
„Normalsegelapparat“ aus dem Jahr 1894, mit dem er Flüge bis zu 250 m weit
durchführte.
Ebenfalls
hängt hier ein Nachbau des „Besenstiels“, FS3, von Ferdinand Schulz. Nachdem
ihm damit die Teilnahme am Rhönwettbewerb 1922 untersagt wurde (die
Konstruktion wirkte wohl zu filigran um Vertrauen zu erwecken) machte er 1924
zuhause am Kurischen Haff Hangflug an den Dünen mit diesem Gestell - und zwar
8:42 am Stück! Unvorstellbar, die müssen damals schon relativ schmerzbefreit
gewesen sein....fast 9 Stunden auf einem schmalen Brett, völlig im Freien und
die Arme in Schulterhöhe um die beiden von oben kommenden Steuerknüppel
bedienen zu können...
Weitere Holzverhaue
der unverkleideten Art trifft man später noch in der neuen Halle an, nämlich
die früheren Ausbildungsflugzeuge SG 38, Grunau 9 oder auch (schon mit
verkleidetem Führersitz) den „Hols der Teufel“.
Grunau 9, der „Schädelspalter“
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