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Was tun im Winter? Museumsbesuch auf der Wasserkuppe |
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Als
Höhepunkt der Holzbauweise steht hier der Doppelsitzer HKS 1, oder besser die
HKS1 V2. Die einzige andere HKS1, V1, ist mal bei einem Straßenunfall im
Hänger völlig zerstört worden. Vorher war sie übrigens einige Zeit in
Braunschweig bei der Akaflieg, ebenso wie später ihr einsitziger Nachfolger
HKS3.
Bei diesem
Flugzeug ist ohne Rücksicht auf Zeit oder Geld erfolgreich versucht worden,
alles aus der Holzbauweise herauszuholen was in Bezug auf Profilgenauigkeit und
Oberflächengüte möglich ist. Es wurde gespachtelt und geschliffen ohne Ende.
Spalte wurden, so weit möglich, vermieden. So gibt es keine Bremsklappen
sondern einen wiedereinziehbaren Bremsfallschirm. Außerdem wurde an den
Wölbklappen und Querrudern der Spalt durch eine durchgängige Flügeloberfläche,
die an den Scharnieren biegeweich ist, vermieden. Rad und Kufe konnten
vollständig eingefahren werden. Und vom V-Leitwerk hat man sich wohl auch
erhofft, daß es zu weniger Widerstand als ein konventionelles Leitwerk verhilft. Wie dem auch sei, ein
beeindruckendes Flugzeug, leider aber auch ein Ende einer Entwicklungslinie,
denn 4 Jahre später wurde mit der fs 24 „Phönix“ der Akaflieg Stuttgart das
erste Flugzeug aus Faserverbundstoffen hergestellt.
Der
Prototyp des Phönix hatte ein Kreuzleitwerk, der hier ausgestellte hat bereits
ein T-Leitwerk von beindruckender
Spannweite. Dafür ist die Seitenflosse ein bischen niedriger geraten.
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