Gelungener Auftakt in die neue Segelflug-Bundesligasaison mit einem guten Mittelfeldplatz
Nachdem wir am letzten Augustwochenende 2009 mit viel Glück noch den letzten Aufstiegsplatz für die 1.Segelflug-Bundesliga erreichen konnten, starteten wir mit einer hochmotivierten Einsatzgruppe von neun Piloten am 24.4.2010 vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum in die neue Bundesligasaison.
Es war eindeutig, dass der Samstag in Niedersachsen der bessere Tag vom Wochenende werden würde und so nahmen Hans-Martin, Yeti mit Constanze, Luigi, Philipp, Nico, Heiko, Rolf, Knud und Michael für unser Team das Luftrennen auf. Die Streckenführung aller Piloten ging direkt nach Norden in die Zentralheide und ab Unterlüß bildeten sich tatsächlich entgegen der Blauthermikprognosen von Wetter-Jetzt erste Cumulanten. Die abgeflogenen Strecken reichten dann von Schneverdingen bis östlich Havelberg und zeichneten sich durch gute thermische Segelflugbedingungen aus. Die Kommunikation aller Piloten untereinander war gut und gab jederzeit einen aktuellen Überblick über den bestmöglichen Flugweg. Michael musste als einziger Pilot mit einer Außenlandung östlich von Munster Tribut zollen.
Sogar unsere kleinsten Fans drückten die Daumen: Ulli mit seiner Tochter.
Am Abend gaben wir ab 19 Uhr die Flüge in die Wertung ein und es kam schon eine knisternde Spannung bezüglich der erreichten Schnittgeschwindigkeiten auf. Unser in die Wertung gekommenes Team erreichte gute 289,16 km/h und bestand aus Hans-Martin (101,84 km/h mit seiner ASW 27), Yeti mit Conni (96,57 km/h mit dem Duo-Discus) und Rolf (90,75 km/h mit seiner LS 4WL).
Mit dieser Leistung hatten wir am Samstagabend noch einen einstelligen Tabellenplatz in der 30 Vereine umfassenden Konkurrenz zu Buche stehen. Doch der Sonntag brachte den Süddeutschen noch einmal hervorragende Segelflugbedingungen, so dass wir uns bei unserer Premiere in der 1.Segelflug-Bundesliga mit einem 15. Rang und sechs Punkten zufrieden geben mussten.
Von den weiteren niedersächsischen Aufsteigern (Bückeburg, Fallersleben sowie Schneverdingen) konnten wir uns am Besten positionieren.
Der Rundensieg ging mit 368,88 km/h an die Königsdorfer aus Bayern, die bei einer Basis von über dreitausend Metern mit ihren Segelflugzeugen der 18-Meterklasse erneut die Alpen zum Großteil im Hangflug voll ausreizen konnten.
Erfreulich sind noch die 550 Streckenkilometer von Nico (LS1) und Philipp (ASW 28), die am zurückliegenden Freitag (23.4.2010) mit den Wendepunkten Templin und Grambecker Heide (südlich Mölln) wertvolle Punkte für die DMSt-Wertung einfliegen konnten.
Ein optimistischer Hans-Martin Tronnier bei den letzten Aufbauarbeiten seiner ASW 27.
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