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Die Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig erfliegt mit
leibhaftiger Unterstützung des Wettergottes einen sensationellen 3. Platz mit
269,78 km/h
Ein total verrücktes Wochenende liegt hinter den
erfolgreichen Bundesligapiloten unserer Segelfluggruppe, weil wir folgender
Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes mit diesen unglaublichen
Schlagzeilen für den 1.5.2010 nicht getraut haben: Wegen Abschirmungen und
späteren Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik.
Ab Mittag weitere Bewölkungsverdichtung mit schauerartig
verstärktem Regen. Vereinzelt sind auch Gewitter möglich. Bei einer solch desaströsen und niederschmetternden Prognose
schickt man ja noch nicht einmal seinen Hund vor die Tür, geschweige denn auf
den Flugplatz.
So trafen wir uns aufgrund der andersartigen und positiven
Vorhersagen von Wetter-Jetzt um 9 Uhr unter einem total geschlossenen Himmel
und zum anschließenden Feldbriefing unter der bewährten Federführung von
Rudolf. Heiko hatte an diesem legendären Tag seinen ersten Einsatz als
Fluglehrer-Anwärter.
Vom erfolgreichen Team der letzten Woche hatten Constanze
mit Yeti, Luigi und Rolf erneut den Weg in das Segelflugzentrum
Braunschweig-Waggum gefunden. Verstärkt wurde diese Einsatzgruppe für die 2. Bundesligarunde
noch durch Hayung und Anatoll, die mit dem Cirrus und der ASW 28 den Bewerb
angingen. Unser 2.Gruppenleiter, Knud, sorgte dafür, dass wir gut und auch sehr
früh ab 11 Uhr in die Luft kamen.
Conni und Yeti freuen sich über ihren erfolgreichen
Bundesligaflug von 532
Kilometern.
Die nachträgliche Inaugenscheinnahme der Loggerspuren der 5
Maschinen ließ erkennen, dass unser erfolgreiches Duo-Team zuerst nach
Südwesten flog und zwischen Bad Driburg und Hofgeismar wendete, um anschließend
den von Wetter-Jetzt gut fliegbar prognostizierten Streifen bis kurz vor
Osterburg (Altmark) optimal zu nutzen.
Der Kapellmeister, der sich aufgrund von Funkproblemen nicht
mit den anderen Teams austauschen konnte, änderte seine Flugbahn nördlich von
Alfeld und glitt ebenfalls nach Nordosten. Zwischen Lüchow und Wittenberge wurde
dann von ihm der nächste Loggerpunkt gesetzt.
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