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259,89 km/h bringen im Rahmen der 6. Runde wertvolle 9 Punkte und einen guten 12. Rang.
Die Wetterprognose des DWD für den 29.5. lautete für Niedersachsen folgendermaßen: „Am Samstag kann sich bei aufgelockerter Cumulus-Bewölkung zunächst meist gute Thermik entwickeln. Nachmittags zieht von Westen allerdings abschirmende und mittelhohe Bewölkung auf.“ Diese positive Prognose sollte sich im Nachhinein tatsächlich bewahrheiten und glücklicherweise kam die befürchtete Abschirmung nicht bis in den Braunschweiger Bereich voran.
Wetter-Jetzt war für diesen Tag relativ deckungsgleich mit diesen Vorhersagen.
Am Sonntag hingegen war die gesamte Bundesrepublik fast eine einzigartig thermikfreie Zone, so dass die von Yeti in seinem letzten Wetterbericht geprägte Metapher „Gummistiefelwetter“ mehr als zutreffend erschien.
Im Gegensatz zu unseren immer noch aktiven „Außenstellen“ Jena und Lüsse hatten wir somit optimalere Streckenflugbedingungen und daher nahmen Philipp, Michael, Knud mit seinem kongenialen Mitstreiter Axel, Günter, Hayung und Rolf die Suche nach den bestmöglichen Aufwindfeldern auf.
Ob unser äußerst zufriedener Ostfriese zu diesem frühen Zeitpunkt tatsächlich schon die 9 Punkte,
die er erneut maßgeblich mit eingeflogen hat, erahnt?
Nach einem gemeinsamen Briefing wurde dem Einsatz für die Bundesliga und nicht für die DMSt erneut absolute Priorität beigemessen.
Am Ende sollten erfreuliche 9 Punkte und Platz 12 herauskommen. An diesem Erfolg waren Hayung (92,29 km/h), Rolf (88,08 km/h) und Kornelius (79,53 km/h) beteiligt. Diese sich schon in einem fortgeschritteneren Segelfliegeralter befindlichen Protagonisten waren wie immer mit dem Standard Zirrus, der LS 4WL und ASW 22BLE unterwegs.
Der Startort von Kornelius war, wie schon vor einer Woche, der Sonderlandeplatz Lüsse. Dort wurde vom 22.5 bis 25.5. mit seiner Präsenz der Lüsse Cup 2010 ausgetragen. Hayung und Rolf flogen zunächst vom Segelflugzentrum Waggum nach Südwesten, um dann über der „Hütte“ bei Salzgitter das eigentliche Rennen aufzunehmen. Sie glitten von diesem Abflugpunkt mit ihren betagten Clubklasseflugzeugen bis nach Neustadt (Dosse), südlich Kyritz, und legten anschließend von dort den Flugweg wieder Richtung Braunschweig. Beide Piloten wurden einen Großteil des Hinfluges vom „Fliegenden Holländer“, Philip Kelleners, von unserem Nachbarberein LSV, der an diesem Tag mit großem Einsatz sämtliche drei notwendigen Dienste (Fluglehrer sowie Startleiter- und Windendienst) im Braunschweiger Segelflugzentrum abdeckte, begleitet.
Um welchen geschichtsträchtigen Ort aus segelflugspezifischer Sicht handelt es sich wohl bei dieser Luftaufnahme?
Der Sieg dieser Runde, die erneut alle 30 Bundesliga-Vereine im Einsatz sah, ging an den LSV Schwarzwald mit 292,89 km/h.
Unsere niedersächsischen Mitstreiter aus Schneverdingen, Bückeburg und Fallersleben konnten sich nur mit jeweils einem Punkt in Szene setzen. Nach diesen 6 Runden sind wir erfreulicherweise auch weiter vor ihnen platziert.
Michael musste nordöstlich von Königslutter erneut zu den Kühen und Markus flog mit Rayk auf der ASK 13 eine Überlandflugeinweisung, bei der beide Piloten mit dem „Schlachtschiff“ sogar eine Wertung für die Bundesliga mit 115,61 Kilometern und 46,61 km/h hätten einbringen können. Olaf nutzte den Tag, um mit seiner SF 27 seinen neuen Logger auszuprobieren. Mit unseren „Außenstellen“ hatten wir an diesem Samstag 12 Maschinen mit 14 Piloten im Einsatz.
Wären wir übrigens nur 4,60 km/h langsamer gewesen, so hätten wir nur 3 Punkte, wie der FCC Berlin, auf die Habenseite gebracht!!! Die Berliner landeten mit 255,30 km/h auf Rang 18 und werden somit extrem bescheiden belohnt, obwohl sie nur marginal langsamer waren als unser Team, das nach wie vor mit viel Engagement, Power und Herzblut an das Tagesgeschäft Bundesligafliegen herangeht.
In der 2. Segelflug-Bundesliga wären wir an diesem Wochenende mit den 259,89 km/h auf Rang sieben mit 14 Punkten eingekommen.
In der Gesamtwertung liegt der Aero-Club mit immerhin schon 55 Punkten weiterhin auf einem ausgezeichneten 6. Platz.
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