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Geniale Segelflugbedingungen in der Altmark, Zentralheide und Brandenburg ermöglichen uns sensationelle 320,14 km/h und Platz 9 mit 12 wertvollen Punkten.
Was für ein schweißtreibender und zudem erlebnisreicher Samstag liegt hinter den erfolgreichen Bundesliga-Piloten der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig!
Zunächst an dieser Stelle ein großer Dank an Rudolf für seinen unermüdlichen Einsatz für den Braunschweiger Segelflug, der Flughafengesellschaft und dem Ministerium in Hannover für die Genehmigung des Segelflugbetriebs, während der vom 03.07. bis 26.07. 2010 dauernden Baumaßnahmen im Rahmen der Verlängerung und Verbreiterung der Landebahn, die zur Folge die komplette Sperrung von EDVE für den sonstigen Flugbetrieb während dieser Zeit nach sich zieht.

Vor der Bahnverlängerung wird die "alte" Piste erst einmal verbreitert und verstärkt
Nach einer erneut sehr turbulenten Woche mit Freigabe des Segelflugbetriebs an den Wochentagen ab 16 Uhr konnten wir mit Gunter, Caruso, Rolf sowie Yeti mit Co Michael das Rennen an diesem denkwürdigen Fußballsamstag ab 13 Uhr unter einem zunächst wolkenlosen Himmel aufnehmen.
Weil Wetter-Jetzt den Süden eindeutig favorisierte, flogen alle Piloten bis auf Rolf zunächst in diese Richtung. Die dort vorgefundene Thermikrealität stimmte jedoch erneut nicht mit der Vorhersage, so dass Gunter sogar in Salzgitter-Drütte auf dem hiesigen Motorflugplatz landen musste.
Unser Bundesliga-Team bestand ab somit sofort nur noch aus 3 Maschinen mit vier hochmotivierten Piloten. Dass Kornelius seine Außenstelle auf dem Airfield Lüsse wieder erfolgreich aktiviert hatte, konnte erst am Abend bei der Eingabe der Flüge erkennbar sein.
Rolf quälte sich mit der LS 4 durch die Südheide von Flugplatz zu Flugplatz und erhielt von Andreas Kruse die wertvolle Information, dass etwa 20 Kilometer nordöstlich von Schnuckenheide-Repke die ersten Cumulanten stehen würden. Nachdem er hier Anschluss gefunden hatte, wurden sofort die beiden noch verbliebenen Teams informiert, die direkt dort hinflogen und dann das eigentliche Rennen in einem absoluten Thermikparadies aufnehmen konnten.
Was dann geschah, ist eigentlich schwer in Worte zu fassen, weil Yeti und Michael unter diesen prächtigen bis auf 2300 Meter reichenden Wolkenstraßen einen sensationellen Schnitt von 125,56 km/h mit dem Duo-Discus herausfliegen konnten. Nachdem sie zunächst Gardelegen erreicht hatten, flogen sie wie im Rausch von dort 152 Kilometer bis nach Tostedt, südlich von Hamburg gelegen.
Voller Freude stellten wir am Abend fest, dass Kornelius schon mit 100,02 km/h eingeloggt war und Rolf als dritter Pilot, der ebenfalls zweimal Gardelegen als Wendepunkt gewählt hatte, noch 94,56 km/h einbringen konnte. Es ist sicher ein Novum, dass der Duo und die LS 4 jeweils 75,33 sowie 73,52 Kilometer unter diesen prächtigen Wolken ohne einen einzigen Kreis durchgleiten konnten.
Der Sieg mit 350,20 km/h ging an den FSC Odenwald Walldürn aus Baden-Württemberg. Wir konnten in der Gesamtwertung mit nun 84 Punkten auf Rang 10 in der 30 Vereine umfassenden Konkurrenz vorrücken. Am Sonntag griffen noch einmal Yeti, Knud und Rolf ansatzweise mit etwas ausgedehnteren Lustflügen in das für die Wertung nicht mehr relevante Geschehen ein.
Zu erwähnen ist noch der erneute Wandersegelflug von Ronald und Frank, die sich am letzten Donnerstag von Waggum aufmachten, um nach Polen zu fliegen. Sie landeten am Abend in Cottbus Drewitz und nutzen dann den besseren Freitag mit einem Abstecher bis nach Leszno. Von dort ging es dann direkt zurück nach EDVE. Ein ausführlicher und detaillierter Bericht unserer Piloten hiervon befindet sich schon auf unserer Homepage, die auch zu unserer Freude seit dem 4.7. 2010 von www.streckenflug.at im Rahmen des Vereinssonntags vorgestellt wird.
Ein riesiger Dank ist unseren beiden „Havariekommissaren“ und Zellenwarten Nico und Jörg auszusprechen, die sich seit dem letzen Dienstag mit dem Discus 2 beim LTB Lindner in Walpertshofen ( 600 Kilometer südlich von Waggum ) befanden und Sonntagabend gegen 19.30 Uhr zufrieden wieder zu Hause ankamen.

Der eigens aufgrund der Schließung von EDVE von der Akaflieg organisierte Rettungswagen diente am Samstag auch als Zugfahrtzeug
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