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312,92 km/h unserer „Außenstellen“ bringen im Rahmen
einer extremen Hitzeschlacht einen 14.
Platz und erneut 7 kostbare Punkte für das Gesamtklassement.
Diesen Bundesliga-Samstag werden die beteiligten Piloten unserer
Segelfluggruppe auch aufgrund der subtropischen Temperaturen lange in ihrem Gedächtnis behalten. Allein
schon das Auf- und Abrüsten der Segelflugzeuge geriet aufgrund der extremen
Temperaturen zu einer einzigartigen Tortur und deswegen wird das ein oder
andere Mitglied den angenehmeren Aufenthalt in der Wohnung sicherlich
vorgezogen haben.
Hinzu gesellte sich auch ein nicht minder heißer Sonntag,
der aber keine weiteren raumgreifenden Streckenflüge mehr vom Segelflugzentrum
Waggum ermöglichte.
Inzwischen haben sich unsere erfolgreichen Außenstellen auf
drei erweitert, weil neben dem Airfield Lüsse (Sommerresidenz von Kornelius)
noch Stendal-Borstel (Altmark-Pokal mit erfolgreicher Teilnahme von Luigi und
Hayung) sowie die Grosse Höhe in Delmenhorst (Momentanes Feriendomizil des
Zellenwartes und Havariekommissars Jörg) dazu gekommen sind.
Anbei noch einige metaphorische Gedanken zu unserer
momentanen „segelfliegerischen Freiheit“ aufgrund der durch die Baumaßnahmen
hervorgerufenen Sperrung des Braunschweiger Forschungsflughafens für den
sonstigen Motorflugbetrieb bis zum 26.7. 2010:
Es ist schon ein gigantisches und unbeschreibliches Gefühl,
nach dem erfolgten Windenstart sofort nach Süden abfliegen zu dürfen, um sich
dann von dort, ohne weitere Einschränkungen und ohne jeglichen Funkverkehr,
nach oben kurbeln zu können.
Unwesentliches oder gar Alltägliches bleiben hier in
Anlehnung an den unvergessenen Helmut Reichmann weit unten zurück und gerade
über dem Braunschweiger Turm erscheinen menschliches Gezänk und die nicht enden
wollenden Querelen noch kleinlicher sowie absurd kafkaesker als sonst!
Unser erfolgreiches mit insgesamt 312,92 km/h in die Wertung
gekommenes Trio besteht aus Hayung (104,65 km/h), Jörg (104,62 km/h) und Luigi
(103,65 km/h) und brachte mit Rang 14 eine wertvolle Gutschrift von 7 Punkten
nach Hause.
Zur Absicherung dieser im Vorfeld zu erwartenden Resultate
begaben sich von Waggum aus Rolf und Michael mit der LS 4 und dem Discus im
„Wohnzimmer“ Zentralheide auf Punktejagd und erzielten jeweils einen knappen
Hunderterschnitt.
Natürlich war Kornelius erneut in seiner Dependance Lüsse
aufgestiegen (auch Sonntag) und legte einen Teil seines Dreiecks in unsere
Gegend und über den Harz.
Jörg kam mit dem „reanimierten“ Discus 2 und seinem
kongenialen Flügelmann Michael ebenfalls nach Braunschweig und hatte den
zweiten Wendepunkt in Neustadt-Glewe.
Unsere schnellen Wettbewerbspiloten Luigi und Hayung, die
den Aero-Club beim Altmark-Pokal in Stendal vertreten, trieben ihre betagteren „Gelate“
der Clubklasse zunächst in den Bereich Perleberg und flogen anschließend nach
Helmstedt und zurück nach Stendal-Borstel.
Am Sonntag ruhte der Wettbewerbsbetrieb in der Altmark
aufgrund angesagter Unwetter.
In der Gesamtwertung befinden wir uns nach dieser 12. Runde
mit 91 Punkten und Rang 10 weiterhin voll im Soll. Der Sieg ging mit 362,00 km/h an die LSG Bayreuth. Die anderen niedersächsischen Teams liegen, wie bisher,
hinter uns positioniert.
An dieser Stelle gibt es noch weitere erfreuliche Details
vom zurückliegenden Samstag aus Waggum zu berichten, weil gerade an jenem Tag
das für diesen Sport unabdingbare, vertrauensvolle und zudem kooperative Miteinander sowie auch
der richtige Tonfall trotz der hohen Temperaturen hervorragend funktionierten.
Stefan kümmerte sich ausführlich um Birte, indem er ihr die
Segelfluggelände in unserer Region im Umkreis von 70 Kilometern von unserem
Startplatz zeigte. Sie waren mit der ASW 28 und ASW 19 aufgestiegen und schoben
zudem am Sonntag noch einen gemeinsamen und ausführlichen Flug im Duo-Discus
nach.
Stefan kam endlich einmal wieder zum
Fliegen und
leistete wertvolle pädagogische Arbeit im
Rahmen seines Teamfluges mit Birte am Samstag und Sonntag.
Sascha absolvierte mit seinem Fluglehrer Heiko am späteren
Samstagnachmittag im Duo noch eine Überlandflugeinweisung und Klaus B. erflog
mit dem Astir CS seine für den Scheinerwerb erforderlichen 50 Kilometer.
Zudem lag der Winden- und Startleiterbetrieb des gesamten
Wochenendes in den Händen des LSV und klappte erneut vorbildlich.
Sebastian Frank vom LSV war am Samstag in seiner
Funktion als Startleiter im wahrsten
Sinne des Wortes bei diesen außerirdischen Temperaturen gut behütet.
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