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Der absolute „Hammertag“ des Jahres bringt mit 310,64 km/h
7 Punkte und Rundenplatz 14.
Dieser Sonntag wird uns allen sicherlich noch lange in
Erinnerung bleiben, weil sich die Ereignisse nur so überschlugen. Die eingeflossene Kaltluft hinter der abgezogenen Front war
unter Hochdruckeinfluss geraten und bescherte uns in Niedersachsen 10 Stunden
Thermik, die Heiko optimal zu einem angemeldeten Dreieck von 727 Kilometern mit
Wendepunkten östlich von Arnsberg und nordwestlich von Hof nutzen konnte. Absolute Priorität hatte an diesem Tag natürlich unsere alte
Domäne, die DMSt-Fliegerei.
So fielen zwangsweise die sechshunderter Dreiecke
reihenweise und zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde mit zwei Winden
geschleppt. Zunächst an dieser Stelle ein riesiger Dank an unsere beiden
Windenfahrer Sascha und Nico sowie Yeti, der den Fluglehrerdienst an diesem
denkwürdigen Sonntag souverän mit dem Briefing um 21.35 Uhr über die Bühne
brachte. Auch ein Dank an Jürgen Daube und Klaus Bedürftig für die Übernahme
des Startleiterdienstes.
Da am Sonntagabend der OLC-Server aufgrund der unendlichen
Flugeingaben nur so glühte und einige unserer Flüge sich noch in der
Warteschleife befanden, stand das endgültige Bundesligaergebnis erst am Montagmorgen
fest.
Erfreuliche 310,64 km/h brachten uns doch noch 7 Punkte und
ergaben Platz 14.
Mit Hans-Martin, der zur Zeit in Rotenburg/Wümme die
niedersächsischen Segelflugmeisterschaften fliegt, war erneut eine Außenstelle
für das gute Bundesligaergebnis mit verantwortlich. Zudem sind Olaf und Knud
mit dem Duo in Lüsse ebenfalls auf einem Qualifikationswettbewettbewerb
unterwegs und der „Zellenwart“ Jörg stieg erneut in Delmenhorst, dieses Mal mit
der ASW 20, auf.
In dieser spektakulären 13. Runde besteht unser Team aus
Heiko (104,25 km/h), Hayung (103,99 km/h) und Hans-Martin (102,41). Natürlich herrschte am Sonntagmorgen nach der Vergabe der
Maschinen ein äußerst reges Treiben im Segelflugzentrum Waggum. Markus, Michael, Max, Martin, Hayung, Philipp,Heiko und Rolf
begaben sich nach Eingabe ihrer Flugaufgabe früh in Startposition und Heiko
hing bereits um 10.15 Uhr am Seil.
Es ist schon ein Novum, dass Rolf und Hayung noch einmal
landeten, weil sie von Rudolf über Funk die notwendige Information bekamen,
dass auf ihrem geplanten Flugweg östlich von Magdeburg noch mit abziehenden
Niederschlägen zu rechnen sei.
Sie schrieben ihre Aufgabe noch einmal um und starteten
hinter den sich bereits auf Strecke befindlichen Kollegen. Und dann kam für
Rolf, was zwangsläufig einmal kommen musste. Am Ostrand von Leiferde
landete er um 11.20 Uhr bei absolutem Hammerwetter und gönnte sich somit eine
für ihn völlig neue Erfahrung, die ihm in seinem bisherigen Segelfliegerleben
noch fehlte und die einfach dazugehört. Um 13.30 Uhr erfolgte natürlich ein
Restart in Waggum.
Ohne Worte: Die LS 4 von Rolf liegt um 11.22 Uhr am
Ostrand von Leiferde bei diesem
absoluten Hammerwetter.
Martin, Michael, Philipp und Markus flogen zunächst nach
Allertal und dann nach Wittstock und nahmen anschließend Torgau unter etwas
schwierigeren Bedingungen als letzte Wende.
Hayung hatte Bassum, Wittenburg und Coswig auf der Uhr. Die Dreiecke dieser 5 Piloten brachten für jeden von ihnen
630 Kilometer auf die Habenseite und am Abend wurde für die OLC-Wertung noch
die „Siebenhundert“ beziehungsweise durch Heiko die „Achthundert“ realisiert. Michael flog dabei sein erstes sechshunderter Dreieck und
übersprang dabei gleich das fünfhunderter Dreieck, das ihm noch fehlt.
Michael freut sich über sein erstes
„Sechshunderter“.
Den folgenden Montag konnten Nico, Yeti, Hayung, Günter,
Ronald, Carsten und Rolf noch erfreulicherweise nutzen, um 600 und 700
Kilometer zu fliegen. Yeti trieb dabei den Discus 2 um Berlin herum.
Ein großer Dank geht dabei erneut an Karl-Heinz Hurraß von
der Fluggruppe DLR, der wieder als Startleiter fungierte, und an die Akaflieg
für das wiederholte Schleppen in diesem Jahr im Rahmen des Wochentagsbetriebs.
Der Sieg dieser 13. Runde ging an den SFC
Hirzenhain-Eschenburg aus Hessen mit sagenhaften 387,19 km/h.
In der Gesamtwertung rutschten wir marginal nach hinten und
liegen nun mit 98 Punkten auf Platz 14 in der 30 Vereine umfassenden
Konkurrenz.
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