|
Eine erneut großartige Teamleistung mit 310,86 km/h bringt einen hervorragenden 7. Platz und 14 wichtige Punkte für die Gesamtwertung.
Auch im Rahmen der 15. Runde der Segelflug-Bundesliga konnte sich der Aero-Club wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und gutem Teamgeist ausgezeichnet in Szene setzen. Das dokumentiert allein schon die große Anzahl von 11 Maschinen und 12 Piloten, die am Samstag bei diesen schönen Wolken auf Punktejagd unterwegs waren.
Natürlich waren die Wetterprognosen von Wetter-Jetzt und dem DWD erneut widersprüchlich und am Ende sollte Wetter-Jetzt tatsächlich die vorgefundene Thermikrealität wieder gut prognostiziert haben. Der Sonntag hingegen brachte in Niedersachsen aufgrund fehlender Thermik und ergiebiger Niederschläge in den späten Nachmittagsstunden keine Möglichkeiten zu weiteren Streckensegelflügen.
Auch die Eingabe der Flüge am Abend in den OLC war erneut bei allen am Geschehen beteiligten Protagonisten durch eine äußerst positive Gruppendynamik und natürlich durch die entsprechende Neugierde über unsere zwischenzeitliche Bundesligaplatzierung gekennzeichnet. Das bisherige und somit natürlich inoffizielle Zwischenresultat mit Platz 7 wurde mit großer Freude aufgenommen.
Zudem werden unsere Farben zur Zeit erneut mit zwei neuen „Außenstellen“ auf Qualifikationswettbewerben für die nächsten Deutschen Segelflugmeisterschaften auf der Wasserkuppe sowie in Roitzschjora von Holger und Jörg vertreten. Als weiterer konkurrenzfähiger Pilot aus Braunschweig nimmt noch Frank Stahlkopf von der Fluggruppe DLR an diesem Bewerb in der Standardklasse in Sachsen teil.
Das überaus erfreuliche Geschehen im Segelflugzentrum Waggum lässt sich ergebnisspezifisch wie folgt in Worte fassen: Hayung (104,37 km/h) sowie Yeti(103,60 km/h) mit Co Knud legten mit ihren schnellen Flügen die Basis für dieses erneut erfreuliche Abschneiden und Jörg (102,90 km/h) komplettierte mit seinem Beitrag das erfolgreiche Trio.
Rolf und Philipp, der die ASW 28 bewegte, hatten am Ende 100,68 km/h sowie 93,18 km/h auf der Uhr stehen und untermauerten somit unseren Erfolg.
Hayung und Rolf flogen zunächst mit dem Cirrus und der LS 4 nach Süden bis kurz vor Osterode, um anschließend 170 Kilometer mit einem Rückenwind bis zu 23 km/h im optimalen Wetterfenster bis südlich von Ludwigslust durchzugleiten. Aufgrund der Wetterinfos von Nico zur bevorstehenden Abschirmung in Braunschweig wurde dann deswegen dort der Südkurs eingeschlagen.
Unser „Wettermann“ Yeti und Knud starteten das eigentliche Rennen mit dem Duo-Discus südlich von Schöningen und glitten ebenfalls mit Rückenwind bis nach Osterburg (Altmark), um dann den Gegenwinschenkel bis nach Königslutter zu legen. Erneut wurde dann der Rückenwind bis Dannenberg überaus gewinnbringend von beiden Piloten eingesetzt.
Jörg legte mit dem Discus 2 an diesem Samstag 500 Kilometer mit Start in Roitzschjora zurück und musste in Gardelegen und südöstlich von Cottbus seine geforderten äußersten Loggerpunkte setzen.
Zudem waren für unsrer Gruppe noch Kersten, Wolfgang, Olaf, Klaus und Nico, der sich zwischenzeitlich noch spontan auf der Winde im Rahmen der Windenfahrerausbildung engagierte, unterwegs.
Von den weiteren niedersächsischen Vereinen konnte sich die LSG Fallersleben mit 307,09 km/h und 13 Punkten hinter uns platzieren und somit wertvollen Boden im Kampf gegen den drohenden Abstieg gutmachen. Das wird am Ende noch eine „enge Kiste“ für unsere niedersächsischen Mitstreiter, die im letzten Jahr die 2. Segelflug-Bundesliga nach Belieben dominiert haben, werden. Schneverdingen hingegen scheint leider schon so gut wie weg von der Bühne der 1. Segelflug-Bundesliga zu sein. Da kann auch ein Wunder nicht mehr helfen.
Den Sieg dieser 15. Runde erfliegt die SFG Donauwörth-Monheim aus Bayern mit 343,65 km/h.
In der Gesamtwertung ging es für den Aero-Club einen Platz nach oben und mit 123 Punkten liegen wir zur Zeit auf einem guten 11. Rang in der 30 Vereine umfassenden Konkurrenz.

Helge ist die Freude und auch Anspannung über seinen bevorstehenden allerersten Start überhaupt auf der SZD 55 förmlich ins Gesicht geschrieben
|