Die 16. Runde bringt mit 280,12 km/h und der Unterstützung der „Außenstelle Wasserkuppe“ einen guten 10. Platz und 11 weitere wichtige Punkte.
Nachdem in der zurückliegenden Woche äußerst „poröse“ Segelflugbedingungen die „Alten Herren“ der Akaflieg Braunschweig bei ihrem jährlichen Treffen in Waggum, bezogen auf längere Thermikflüge, einschränkten, stellte sich am Samstag für diese 16. Bundesligarunde erneut wieder gutes Überlandflugwetter, das von unserem Team mit einem durchaus großen Kontingent von 11 Maschinen erfolgreich genutzt werden konnte, ein. Gerade am Wochenende hat sich bisher in dieser Saison 2010 erfreulicherweise immer eine akzeptable bis gute Überlandflugoption ergeben, die wir auch an diesem Samstag reichhaltig nutzen konnten.
Der Sonntag verschwand aufgrund nicht vorhandener Thermik erneut im „fliegerischen Nirvana“ und konnte somit bestens für Bonuspunkte im gemeinsamen Miteinander mit der Familie oder auch nicht genutzt werden.
Die Segelflugwettervorhersagen von Wetter-Jetzt und dem DWD ließen am Samstag ausgezeichnete Thermik erahnen und Wetter-Jetzt favorisierte einen guten und räumlich schmalen Bereich südlich (bis hinter Kassel) und nördlich (bis zur Elbe) von Braunschweig. Etwa gegen 18 Uhr war im Braunschweiger Bereich mit dem Zusammenbruch der Thermik zu rechnen.
So war von Anfang an aufgrund dieser Wetterkonstellationen schon klar, das die Priorität des Samstags wieder nur der Jagd nach „schnellen Geschwindigkeiten“ während des zweieinhalbstündigen Zeitfensters geschuldet sein würde. Dies gelang Hans-Martin (99,37 Km/h), Knud (96,18 km/h) und Holger (84,56 km/h), der auf der Wasserkuppe startete, am Besten und reichte am Ende zu einem guten 10. Platz in der 30 Vereine umfassenden Konkurrenz der 1. Segelfug-Bundesliga.
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Martin Tronnier nach seinem erfolgreichen Flug
Sehr erfreulich ist der Rundensieg der LSG Fallersleben, die sich mit 316,98 km/h und der Gutschrift von 20 Punkten aus den Abstiegsrängen verabschieden konnte. Die letzten drei Runden werden noch für viel Spannung im Tabellenkeller sorgen und unsere guten Wünsche gelten unseren Mitstreitern aus Fallersleben, denen wir auch schlussendlich im letzten Jahr unseren Aufstieg in die 1. Segelflug-Bundesliga auch nicht unerheblich mitverdanken. Leider ist Schneverdingen überhaupt nicht mehr zu retten.
Dafür „scharren“ aber schon die starken niedersächsischen Vereine der 2. Liga, in der der Tabellenführer LSV Burgdorf die Szenerie souverän mit 30 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten beherrscht, mit den Hufen und werden in der nächsten Saison das niedersächsische Kontingent massiv aufstocken und auch, ohne Frage natürlich, entsprechend bereichern und mitbestimmen. Aufgrund der guten Segelflugbedingungen in dieser Saison 2010 konnten über Norddeutschland große Strecken und auch schnelle Schnitte geflogen werden, so dass die hier ansässigen Segelflugvereine der 1.und auch 2. Bundesliga massiv davon profitieren konnten und somit den sieggewohnten Teams aus dem Süden entsprechend Paroli boten, was natürlich im Endeffekt die Konkurrenz nur beleben kann.
Hans Martin ließ sich zunächst von seiner mit 90 Litern Wasser betankten ASW 27 bis nördlich der Reiterstadt Verden tragen und schlug anschließend bis Wittenberge, ebenfalls an der Elbe gelegen, Ostkurs ein. Das eigentliche Bundesligarennen startete unser bewährter „Thermikfuchs“ erst westlich von Stendal. Magdeburg wurde angeflogen und von dort ging es im besten Wetter noch einmal bis Fassberg. Knud hingegen glitt mit der ASW 28 bis westlich der Salzstadt Lüneburg und zurück nach Gifhorn. Dort setzte er den Startpunkt seines erfolgreichen Fluges, der ihn dann nach Bleckede und im Anschluss daran nach Gardedegen und zurück nach Waggum führte. Holger konnte sich in der Rhön mit einem guten 5. Platz im 34 Teilnehmer umfassenden Feld für die nächsten Deutschen Segelflugmeisterschaften qualifizieren. Wolfgang Adler von der Fluggruppe DLR konnte sich zudem auf Rang 12 positionieren. Am Samstag musste Holger seine ASW 15 im kooperativen Teamflug mit Wolfgang zunächst bis östlich Kassel und dann über den Thüringer Wald bis östlich Suhl und zurück zur Wasserkuppe pilotieren.
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Knud freut sich ebenfalls über seinen Flug
Zudem nahmen Wolfgang, Stefan mit Co Birte, Günter, Caruso und Rolf den Bewerb vom Segelflugzentrum Waggum auf. Am Abend startete noch der Duo mit Dennis zu einer erfolgreichen Überlandflugeinweisung. Nico und Michael lieferten von einem Trainingstag der Deutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren aus Winzeln-Schramberg noch weitere Kilometer für die Vereinswertung. Ein absolut historisches Novum ist noch die Gutschrift von Steckenflugkilometern für unsere Gruppe mit einem Flugzeug der Akaflieg, nämlich der SB 14. Diese Besonderheit verdanken wir Caruso, der auch „Alter Herr“ der Akaflieg Braunschweig ist und mit seinem Flug fast noch Holger aus der Bundesligamannschaft „gekegelt“ hätte.
In Roitzschjora konnte sich Jörg mit Platz 5 im 35 Teilnehmer umfassenden Feld nach vier Wertungstagen ebenfalls für die Deutschen Segelflugmeisterschaften empfehlen. Aber auch ein zweiter konkurrenzfähiger Pilot aus Braunschweig komplettierte mit einer akzeptablen Performance noch dieses Starterfeld der Standardklasse. Frank Stahlkopf von der Fluggruppe DLR kam in der Endabrechnung auf Platz 13 mit der SZD 55 ein.
In der Gesamtwertung liegen wir vor Ende der letzen drei Runden mit 134 Punkten auf einem guten 12. Platz im gesicherten Mittelfeld.

Wolfgang Berger, unserer Kassierer, freut sich auf einen schönen Flugtag mit seiner LS1
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