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An diesem überaus schwierigen Samstag bringen 185,07 km/h Rundenplatz 16 und 5 Punkte in der drittletzten Runde.
Welch ein „gediegener“ Samstag liegt wieder hinter den Bundesligapiloten unserer Segelfluggruppe, denn die Wetterentwicklung in Niedersachsen verlangte allen am Geschehen beteiligten Aktanten erneut „Geduld und Ausdauer ohne Ende“ ab. Der Sonntag fiel wieder einmal komplett im wahrsten Sinne des Wortes in Norddeutschland ins Wasser.

So katastrophal falsch sah Wetter-Jetzt am Freitag noch die Prognose für den nachfolgenden Sonnabend für Niedersachsen
Unser „Wettermann“ Yeti hatte schon in seinem letzten Wetterbulletin auf dieses erneut kurzfristige Wetterfenster, das sich tatsächlich für Streckenflüge noch einstellen sollte, hingewiesen und somit hochmotivierend auf das Erscheinen unserer Piloten im Segelflugzentrum Waggum für Samstag eingewirkt.
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Dunkle und thermikunträchtige Wolken verhinderten am Samstag schnellere Streckensegelflüge unserer Piloten
Für den Aero-Club holten Yeti (78,59 km/h), Caruso (53,82 km/h) und Stefan mit Co Philipp (52,65 km/h) mit insgesamt 185,07 km/h die Kohlen aus dem Feuer und erreichten somit Rundenplatz 16 und fünf Punkte.
Gegen 12.20 Uhr stiegen zunächst Knud und Rolf mit der ASW 28 und LS 4 auf und flogen vorsichtig in Richtung Südwesten, weil Wetter-Jetzt diesen Bereich für Streckenflüge favorisierte. Sie quälten sich aufgrund großflächiger Ausbreitungen unter schwer auszumachender Thermik bis nach Hildesheim und nördlich Bad Gandersheim. Beide Piloten machten mit ihren Flügen zu diesem Zeitpunkt eine erste Bundesligawertung von knapp über 40 km/h auf. Rolf landete um 14.25 Uhr erneut auf dem Segelfluggelände „Große Wiese“ der Lessingstadt Wolfenbüttel und konnte zum Glück aber wieder mit einem weiteren F-Schlepp von dort die Heimreise antreten.
Währenddessen übten sich Yeti mit dem Discus 2 und Stefan mit Co Philipp mit dem Duo im regelmäßigen Starten und Landen und trieben damit ihre Startgebühren für diese Saison 2010 signifikant in die Höhe. Über die genaue Startanzahl wird aus Gründen der Diskretion an dieser Stelle natürlich absolutes Stillschweigen gewahrt. Dass diese Protagonisten jedoch aus echtem „Hartholz“ geschnitzt sind, zeigt die Tatsache, dass sie dann tatsächlich noch gegen 16 Uhr zu ihren Bundesligaflügen in unser „Wohnzimmer Zentralheide“ aufgebrochen sind. Yeti trieb seine Maschine hochmotiviert bis Soltau und Stefan und Philipp, der die beiden schönen und sicher auch einmaligen Fotos zu dieser Kolumne beisteuerte, waren bis südlich Fassberg unterwegs. Zuvor hatte Caruso die zurückgekehrte 28 von Knud übernommen und wählte Bergen als Umkehrpunkt seines kurzfristig anberaumten Fluges. Zudem absolvierten an diesem Tag, der aufgrund des Nordwindes nur bescheidene Schlepphöhen um bestenfalls 300 Meter brachte, Wolfgang mit der LS 1 und Rayk mit der SZD 55 noch einige Starts und Landungen.
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Ein kooperatives Miteinander von Motorflug und Segelflug am Verkehrsflughafen Braunschweig-Wolfsburg dokumentiert dieser wohl einmalige Schnappschuss
Michael und Nico gaben am Abend ebenfalls ihre Flüge von den Deutschen Segelfugmeisterschaften der Junioren aus Musbach bei Freudenstadt im Schwarzwald zeitgerecht in die OLC-Wertung ein. Sie konnten jedoch nicht in das Wertungsgeschehen eingreifen, weil auch hier schwierige Streckenflugbedingungen den Schnitt nach unten trieben und beide deswegen sogar auch noch mit einer Außenlandung Tribut zollen mussten. So hatten wir an diesem Flugtag mit unserer „Außenstelle“ Musbach immerhin insgesamt wieder 7 Maschinen im Kampf um Bundesligapunkte am Himmel.
Der Sieg dieser 17. Runde geht an den SFC Hirzenhain-Eschenburg aus Hessen mit 293,62 km/h. Am Sonntag konnte tatsächlich noch der LSR Aalen-Heidenheim aus Baden-Württemberg trotz geringer Streckenflugmöglichkeiten in ganz Deutschland in der Rundenwertung am Aero-Club vorbeiziehen. Die insgesamt führenden Königsdorfer brachten zudem auch noch zwei Flüge in die Wertung und retteten damit einen Trostpunkt.
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Rayk in der SZD55 vor dem Braunschweiger Stadion
In der Gesamtwertung bleiben wir mit nun 139 Punkten auf dem bisherigen Platz 12 im 30 Vereine umfassenden Teilnehmerfeld und sollten in den zwei verbleibenden Runden noch einmal voll angreifen, um die Top Ten tatsächlich noch anzuvisieren.
Sehr erfreulich liest sich auch unser Ergebnis in der DMSt - Gesamtwertung. Mit bisher 39 Piloten und Pilotinnen sind wir kurz davor, die 100.000 Kilometergrenze zu „knacken“ und liegen damit in Deutschland auf Platz 7. Daher benötigen wir dringender den je jeden dokumentierten Überlandflugkilometer.
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