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Hallo liebe Fliegerfreunde!
Nach den ersten zwei Tagen auf der lustigen Insel wollen wir Euch einen
ersten Statusbericht geben. Alle von uns haben die Anreise trotz langer
Strecke gut überstanden. Der Linksverkehr erfordert noch immer volle
Überwindung, bisher sind wir aber noch von Katastrophen verschont. Weniger
Glück hatten die Niederländer, die bereits den britischen Verkehr mit einem
Auffahrunfall aufgemischt haben - raus aus dem Flugplatz, intuitiv auf die
rechte Seite ... und kawumm.
Die Deutsche Geschichte hat uns gleich in unserer Herberge eingeholt: Der
Hof hinterm Haus war zu unserem völligen Erstaunen voll mit alten Fahrzeugen
aus den östlichen Regionen Deutschlands: Trabis und Wartburgs in Hülle und
Fülle. Auch im Esszimmer unserer Herberge Deutschland an allen Wänden:
Besonders herzig ist die romantische Zeichnung eines Trabant vor dem
innerdeutschen (ex-) Todesstreifen. Schaut Euch einfach die Fotos im Anhang
an.
Infrastrukturell hat die Insel, insbesondere der Flugplatz etwas
Nachholbedarf: Die erste Woche gibt es am Zeltplatz weder Strom noch Wasser.
Erste Versuche, illegale Stromleitungen von den Hangars hierher zulegen
versuchten die Engländer mit Vehemenz zu unterbinden. Trotzdem haben wir ein
super Mannschaftszelt mit strategischer Kampf-Karte (siehe Bild: "General"
Faulhaber).
Gestern sind wir bei besonders britischem Wetter (Basis 400m, Regen
allenthalben) das erste Mal geflogen. Alle außer Christoph machten einen
kurzen Eingewöhnungsflug, nur der Schwabe muss es etwas auf die Spitze
treiben und bohrte sich 2km neben dem Platz in ein Prädikatsfeld. Die
Schollengröße im frisch gepflügten Acker war manchmal gute 50cm. Schaden an
den Fahrwerkslappen und vollkommen ruinierter Lack am Rumpf waren die Folgen
der Übermotivation ... deshalb heist's im Winter: Schaffe, schaffe,
Fliegerle baue.
Jetzt werden wir's mal wieder mit dem fliegen probieren: Blau sieht man
auch heute noch nicht am Himmel ... God save the Queen.
Bis bald und herzliche Grüße von
Stefan F.
Heiko Braden
Christoph
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