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Die ansonsten ominöse Zahl 13 bringt uns Glück und Rang 3
sowie 18 Punkte mit guten 303,88 km/h.
Obwohl der Deutsche Wetterdienst in seiner
Segelflugwetterprognose für den Samstag nur von geringer bis mäßiger Thermik
für Niedersachsen sprach, hatte eine schlagkräftige Truppe den Weg in das
Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum gefunden.
Zudem waren wir auch seit langer Zeit wieder einmal
hervorragend in der Breite aufgestellt, was durch die Eingabe von 13
Streckensegelflügen mit Startort Braunschweig dokumentiert werden konnte.
Außerdem steuerte Michael noch einen Flug auf der ASW 19 vom „Kindergeburtstag“
aus Ehlershausen bei. Dort aber zeigt der Thermikgott zur Zeit wenig Einsehen
mit den Teilnehmern der Niedersächsischen Juniorenmeisterschaften 2011 und
verlangt von ihnen aufgrund der großen Flugpausen extrem viel Geduld.
Olaf, Markus und Birte nutzen die Wartezeit zu
einem anregenden Gespräch. Zu den links
erkennbaren Beinen gehört unser Startleiter Sebastian.
Am Sonntag ruhte in Waggum aufgrund der undurchsichtigen
Wetterlage und angesagten Schauertätigkeiten jeglicher Segelflugbetrieb.
Als Stefan bei seiner langen Landung aufgrund des kurz zuvor
vollzogenen Umbaus mit der ASW 28 in niedriger Dienstgipfelhöhe einen
sehenswerten Wasserschweif hinter sich herzog, war noch nicht zu erahnen, dass
er mit 97,72 km/h einen wertvollen Baustein für den großartigen dritten Platz
unseres Teams im Rahmen dieser 13. Runde würde beisteuern können.
Die Grundlage dieses Erfolgs wurde erneut von unseren
„Thermik- und Schnellflugfüchsen“ Nico und Yeti gelegt, die den OLC-Discus und
Discus 2 gegen den Südwind zunächst bis westlich von Rudolstadt, am Nordrand
des Thüringer Waldes gelegen, und Jena steuerten. Stefan hingegen hatte seinen
südlichsten Wendepunkt im Bereich Vienenburg und zog von dort bis westlich von
Dannenberg durch. Alle drei Piloten, Yeti und Stefan bauten noch einen
Jojoschenkel ein, hatten jedoch einen nicht unerheblichen Gegenwindanteil in
ihrem zweieinhalbstündigen Zeitfenster zu Buche stehen.
Prächtige Cumuluswolken prägen um 17.30 Uhr die
Szenerie am Elm. In der rechten Bildmitte
befindet sich die Geburtsstadt von Till Eulenspiegel.
Zudem waren noch Hayung, Markus, Rolf und die Janus-Crew mit
Ronald und Frank im verschärften Flugmodus unter den prächtigen Cumuluswolken
auf Punktejagd unterwegs. Hinzu kommen noch die Flüge von Ulli, der mit dem
grundüberholten Motor seines KIWIS zufrieden war, Olaf, Kersten, Birte und
Knud, der mit dem Duo-Discus im Rahmen einer familienzusammenführenden Maßnahme
den „großen Berg“ südlich von
Braunschweig in Augenschein nahm. Im Anschluss daran führte Martin noch eine
Überlandflugeinweisung mit Falk auf diesem Flugzeugmuster durch.
Somit besteht unser erfolgreiches Trio nun aus folgenden
Piloten:
Christian Ueckert mit 106,28 km/h, Nicolas Seidl mit
99,88 km/h sowie Stefan Faulhaber mit 97,72 km/h.
Der Sieg dieser spektakulären Runde, die dieses Mal
eindeutig die Segelflugvereine aus Niedersachsen im besseren Wetter sah, geht
mit 333,37 km/h an die Bückeburger, die große Teile ihrer Haushänge bei dieser
Südkomponente von bis zu 25 km/h gewinnbringend für sich einsetzen konnten.
In der Gesamtwertung ging es durch diesen Erfolg nach oben
und mit 87 Punkten liegen wir nun in der ersten Tabellenhälfte auf Platz 15.
Zudem sei hier an dieser Stelle einmal ein kurzer Rückblick
auf den absoluten „Hammerwettersonntag“ von vor genau einem Jahr erlaubt. An
jenem Tag gelang Heiko ein sensationelles Dreieck von über 700 Kilometern auf
seiner Hornet. Nico bediente damals die LSV-Winde, Yeti hatte Fluglehrerdienst
und Rolf setzte die LS 4 am Vormittag bei Leiferde auf den Acker. Die drei
letztgenannten Aktanten konnten jedoch am darauffolgenden Montag ihre „Wunden
lecken“ und große Dreiecksflüge auf die Habenseite bringen.
Staus gibt es nicht nur auf der Autobahn. Der Zugang
zum Verkehrsflughafen Braunschweig-Wolfsburg war uns am Samstag zunächst verwehrt.
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