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Ein kurzes Thermikintermezzo am Samstag bringt uns Rang 10
und weitere kostbare 11 Punkte im Rahmen der drittletzten Runde.
Nach einer wettertechnisch äußerst verkorksten Woche bahnte
sich zum Glück für den Samstag halbwegs fliegbares Segelflugwetter für unsere
Region an. Laut TopMeteo (früher Wetter-Jetzt) lag Braunschweig für diesen Tag
in der Prognose genau am südlichen Rand des gerade noch thermisch aktiven
Areals. Am Sonntag fand aufgrund des ausgiebigen Regens kein Segelflugbetrieb
in Waggum und sicherlich auch nicht im weiteren Niedersachsen statt.
So trafen sich am Samstagmorgen gegen 9 Uhr Hayung, Markus,
Rolf, Rainer und Nico im Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum, um aktiv in das
Bundesligageschehen einzugreifen. Gegen Mittag kamen Stefan und Birte hinzu,
die sich noch zum schnellen Aufbau unseres Duos motivieren ließen.
Die Wolkendecke riss schon am frühen Vormittag
relativ schnell auf.
Die Wolkendecke lockerte schon recht früh auf und es bestand
daher eine gute Option auf akzeptable Segelflugbedingungen. Zwar konnten unsere
Streckensegelflieger erst am späteren Nachmittag Flughöhen von über eintausend
Metern erreichen, weil durch die Feuchtigkeit der vergangenen Tage eine höhere
Basis nicht entstehen konnte. Dennoch gestaltete sich die Thermiksuche
unterhalb dieser Höhe als äußerst problemlos und zudem auch zuverlässig.
Markus, Hayung und Rolf flogen zunächst bis westlich des
Segelfluggeländes Scheuen bei Celle und starteten von dort ihren Bundesligaflug
in Richtung Osten. Markus schlug im Bereich Lüchow-Dannenberg mit der DG 300
wieder Westkurs ein und Hayung und Rolf glitten mit dem Cirrus und der LS 4 bis
südlich von Rathenow. Nico konnte sich an diesem Tag nicht in der gewohnten
Manier mit seinem OLC-Förderdiscus 2T/18m in Szene setzen, zeigte aber dennoch
großen Sportsgeist, weil er nach dem Ziehen des Motors noch einen zweiten
Bundesligaflug mit nach Hause brachte. Reiner flog mit der ASW 19 wie unser
Duo-Team „F. und F.“, das leider mit Loggerproblemen zu kämpfen hatte, in den
Bereich Celle und schlug anschließend Ostkurs bis zum Segelfluggelände
Stüde-Bernsteinsee ein.
Unser in die Wertung gekommenes Team, das 236,97 km/h
heimbrachte, besteht aus Hayung Becker (81,30 km/h), Rolf Wagner (78,25 km/h)
und Markus Schmied (77,42 km/h).
TopMeteo prognostizierte exakt den gut fliegbaren
Bereich für Norddeutschland.
Der Sieg dieser 17. und somit drittletzten Runde ging an die
Thermik- und Punktejäger aus Blaubeuren,
die mit 317,27 km/h am Sonntag noch einmal erheblich nachlegen konnten und nun
mit 27 Punkten überlegen die Tabelle vor den Burgdorfern anführen.
In der Gesamtwertung liegen wir mit 131 Punkten auf einem
guten elften Rang in der 30 Segelflugvereine umfassenden Konkurrenz und können
nun voller Optimismus und auch Gelassenheit den letzten beiden Runden entgegen
schauen.
Ein großes Dankeschön ist noch Michael von der
gesamten „Flugbelegschaft“ des Samstags auszusprechen, weil er die
unvorhergesehene Windenvakanz durch sein sofortiges Erscheinen und seinen
ganztägigen Einsatz ausglich. Dafür kam er auch mehrfach in den extrem seltenen
Genuss, die legendäre „alte Dame SB 10“ der Akaflieg, die ihren Erstflug im
Juli 1972 absolvierte, am Seil zu haben.
Markus und Rolf haben in der letzten Woche mit ihren
„Spielzeugen“ vom Typ SF 27 und ASW 28
am Ösel bei Wolfenbüttel für die Bundesliga geübt.
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